Zahnärztin
Dr. med. dent. Elke van Engelen
Alkenstiege 1
48529 Nordhorn

Telefon: (05921) 99 09 09
Fax: (05921) 99 00 63
E-Mail: praxis@zahnarztpraxis-van-engelen.de

Die Haltestelle ("Europaplatz") ist 1 min. Fußweg von der Praxis entfernt.

Kostenlose Parkplätze sind hinter dem Haus vorhanden.


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Montag:
08:00 - 12:00 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr
Dienstag:
08:00 - 17:00 Uhr
Mittwoch:
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Donnerstag:
15:00 - 20:00 Uhr
Freitag:
08:00 - 14:00 Uhr
Zusätzliche Sprechzeiten nach Vereinbarung

Hilfe für Nepal - DESOCA-Dental and social care for Nepal e.V.

Katastrophenhilfe Nepal

Das Erdbeben in Nepal hat die Lebensgrundlagen tausender Menschen zerstört. Unheimlich liebe Menschen, ein ganzes Volk, hat seine Heimat verloren - eine Landschaft ihr Gesicht.

Aus diesem aktuellen, uns sehr bewegenden Anlass, werden Mitglieder unseres Vereins im August und September auf eigene Kosten nach Nepal reisen und zusammen mit Nepalesen Wiederaufbau leisten.

Uns liegt es am Herzen, dass Ihre Spenden 1:1 genau da ankommen, wo Menschen Ihre Hilfe jetzt besonders brauchen.

DESOCA Nepal - Dental and social care for Nepal

Verein zur Gesundheitsförderung unterprivilegierter Kinder in Nepal gegründet!

Der Vorstand: Dr. Elke van Engelen, Wiebke Behrens, Huib van Engelen

Weitere und aktuelle Informationen finden Sie auch unter: www.desoca-nepal.de

Bericht vom 13.05.15 www.gn-online.de, Stichwort "DESOCA Nepal"

Sie können unsere Arbeit unterstützen:

Werden Sie Mitglied in unserem Verein – wir informieren Sie gern, rufen oder schreiben Sie uns an!

Sie möchte selbst und auf eigene Kosten unterprivilegierten Kindern helfen und nach Nepal reisen?! Wir helfen Ihnen, dies umzusetzen zum Erfolg zu bringen.

Sie möchten spenden?
Als eingetragener Verein stellen wir Ihnen gern eine Spendenquittung aus, bitte geben Sie dazu Ihre Adresse vollständig an:

» Spendenkonto
Grafschafter Volksbank eG
Bankleitzahl: 280 699 56
Konto: 5720 5973 00
IBAN DE77 2806 9956 5720 5973 00
BIC GENODEF1NEV

Der Vorstand verbirgt sich dafür, dass jeder Ihrer Beiträge bei den hilfebedürftigen Kindern ankommt!

Free Dental Camp in Nepal, Sarlahi district 22.09.-03.10.2012
Dr. Elke und Huib van Engelen

Wieder in Nepal



Nach unserem ersten so erfolgreichen Projekt 2008 in Trishuli, sollten wir nun in eine abgelegene Region Nepals reisen. Hier werden seit über 10 Jahren 4 Schulen von Menschen aus der Grafschaft Bentheim durch Spendengelder finanziert. Ca. 1500 Kinder können dadurch zur Schule gehen, die sonst Analphabeten blieben.
Neben der Schulbildung sind auch die Gesundheitsverhältnisse in dieser besonders unterentwickelten Region nahe der indischen Grenze katastrophal. Einen Zahnarzt haben die meisten Menschen noch nie gesehen. In der Hauptstadt der Region gibt es einen „Dentisten“, die Arbeit hat er von seinem Vater gelernt. Eine Behandlung können sich nur Wenige leisten.

Während unseren Vorbereitungen hatten wir „Hoste Hainse“ kennengelernt, eine einheimische, gemeinnützige, nicht staatliche Organisation, die seit mehr als 10 Jahren für die Schulbildung unterprivilegierter Kinder kämpft und Kinderarbeit durch Bildungsarbeit bekämpft.

In einem korrupten Land wie Nepal hängt der Erfolg von Entwicklungsarbeit hauptsächlich von zuverlässigen Menschen vor Ort ab. Hoste Hainse erhielt 2013 THE WORLD OF CHILDREN AWARDS.

Wieder bestand dann auch mehr als die Hälfte unseres Reisegepäcks aus Zahnbürsten, zahnärztlichen Instrumenten und Materialien. Ein Zahnputzmodell, noch aus der Praxis kurzfristig ergänzt, sollte sich als besonders nützliches Arbeitsgerät erweisen! Alles schien vorbereitet. „Der Schulzahnarzt kommt nach Sarlahi“.
In Kathmandu angekommen, hatten wir einen ganzen Tag eingeplant, um alle organisatorischen Vorbereitungen zu prüfen und zusammenzufügen. Da in Nepal die Uhren aber anders laufen, hieß es schließlich wieder mobilisieren, improvisieren, einkaufen! Wir stürmten das einzige Dentaldepot, das auf unseren Ansturm nicht vorbereitet war! Noch bis spät in die Nacht durch die Apotheken der Stadt, um die Depots von Schmerzmitteln, Desinfektionsmitteln und Antibiotika aufzukaufen saßen wir am nächsten Morgen mit genau so erwartungsvollen jungen einheimischen Kollegen im übervoll bepackten Jeep.


Spät an diesem Abend erreichten wir unseren Bestimmungsort! Und waren überwältigt von der Armut die uns entgegenschlug. Gut, dass es dunkel war! Der Strom war gerade wieder ausgefallen und so bezogen wir bei Kerzenschein unsere Zimmer im einzigen Hotel der Region.
Die hygienischen Bedingungen ließen uns am nächsten Morgen dann aber doch um eine andere Bleibe kümmern, ein Tischler baute uns Betten. Matratzen, Bettzeug, Moskitonetze, Taschenlampen und Ventilatoren – jeder fand etwas, was brauchbar war. Sauberes Wasser gab es nur in Trinkflaschen…

An unserem Einsatzort Padarhia, ca. 20km von der Hauptstadt Malangwa entfernt – bedeutete fast eine Stunde im Jeep- erwarteten uns das ganze Dorf. Auf dem Dorfplatz, wurde ein Generator für uns in Gang gesetzt, erstmalig hatten wir Strom - für den Sterilisator unentbehrlich! Die Wasserpumpe auf dem Schulhof funktionierte! Und jemand organisierten sogar einen Ventilator für uns Zahnärzte! Bei feucht heißem Klima erwarteten uns auf dem Platz vor der dreiräumigen Schule mehrere Hundert Menschen! Neugierige Blicke sollten in den nächsten Tagen unsere stetigen Begleiter sein…
Dann ging alles wie bei einem gut eingespielten Team, jeder begann auszupacken, aufzubauen und fand wie von selbst seinen Platz. Die Arbeit begann mit einem etwas besonderen Unterricht. Viele der Kinder, schulweise auf den aufgereihten Holzbänken versammelt, bekamen ihre erste Zahnbürste. Erst etwas zögernd, schließlich mit viel Begeisterung erlernten sie das Zähneputzen.
Beim Registrieren, Untersuchen und Behandeln sorgten an den nächsten Tagen die Lehrer für einen reibungslosen Ablauf. Polizei war so schließlich nicht nötig. Auf zwei mobilen Klappstühlen und oft einem dritten Holzstuhl arbeiteten wir bis zum Dunkel werden. Unter den Augen vieler Schaulustiger behandelten wir schließlich in den nächsten Tagen beinahe 1300 Menschen. Immer umringte uns eine Menge von Dorfkindern, wenn wir abends nass und erschöpft ins Auto stiegen. Die gleichen großen Kinderaugen erwarteten uns wieder am nächsten Morgen… Insgesamt haben wir unter schwierigen Umständen so erfolgreich arbeiten können, weil alle im Team so engagiert waren und ein gemeinsames Ziel verfolgten. Als wir schließlich nach Hause fuhren, wussten wir: trotz den schwierigen Umständen in dem oft korrupten Land, gibt es Menschen, die das Leben in Nepal für alle verbessern wollen. Menschen, die unsere Unterstützung brauchen. Menschen, die unsere Freunde geworden sind. Und es gibt Aufgaben, für die wir wiederkommen müssen, weil wir uns für sie mit verantwortlich gemacht haben. Für die Kinder, die eine Chance verdienen.

In den Grafschafter Nachrichten, GN vom 03.11.12, in den Duisburger WAZ am 03.11.12 und in der NRZ am 02.11.12 sind ausführliche Artikel über unseren aktuellen Einsatz September / Oktober 2012 in Nepal erschienen.

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